Elia

Elia streitet für seinen Gott, den Gott Israels – Jahwä. Er ist ein Prophet des so genannten alten Bundes zwischen Gott und seinem Volk.

Es ist die Zeit nach dem davidischen Großreich, welches zerfällt in Juda und Israel, vor der Babylonischen Gefangenschaft und Rückkehr. Tempelzerstörung und Wiederaufbau.

Es ist die Zeit Ahabs, des Königs von Israel, der eine Phönizierin zur Frau nimmt, eine sidonischen Fürstentochter, die ihre Götter (Balim) mitbringt und die Propheten und Priester von Jahwä verfolgt und tötet, ausrottet, damit der Kulturkampf gelingt und die Baalspriester die Obernhand gewinnen.

Kulturgeschichtlich in jüngerer Zeit steht dafür das Oratorium von Felix Mendelsohn Bartholdy, ein zum evangelischen Glauben konvertierter jüdischer Komponist, der als erster von Rang Johann Sebastian Bach wieder entdeckt hat; und nicht nur für die Berliner Kultur. Heute hat er Hochkonjunktur, nachdem nur sehr zögerlich die Qualitäten des Komponisten erkannt werden wollten von namhaften Dirigenten und Chorleitern. Eine bittere kultur – und vielleicht auch kirchengeschichtliche Fußnote angesichts des Schicksals des jüdischen Volkes in Europa und besonders in Deutschland.

Unvergeßlich das Kampfgebet der Priester des Baals, daß trotz Verzückung und Geißelung – nichts bringt: Das Feuer entzündet sich nicht auf dem Opferaltar. Sie geben auf.

ELIA übernimmt und Gott selber entzündet das Holz, auf dem das Opfertier liegt. Das „hinkende Volk“, wie es die Bibel ausdrückt, weil es nicht weiß auf welche Seite es sich schlagen soll, „fällt auf sein Angesicht“ (Proskynese) und der augenblickliche Sieg des wahren Gottes ist gerettet.

AHAB wird gefügig und vergißt seine Frau ISEBEL für einen Moment. Ja, er folgt der Empfehlung „seines“ Propheten und läßt es sich gut sein auf dem Berg Karmel. Es ist Speisezeit für ihn. Für ELIA GEBETSZEIT. NICHT IM KAMPF GEGEN BAAL, SONDERN FÜR REGEN, damit endlich das ausgetrocknete Land nicht hungernd und durstend sterben wird, wie es die Witwe von Zarpa von sich gesagt hat. AUF DER SPITZE DES BERGES. ELIA legt den Kopf zwischen seine Knie und betet sieben Mal: HERR SCHICK` REGEN, DENN DU HAST GESIEGT, DAS VOLK WEISS WIEDER, WER IHR HERR IST.

Das war der DEAL: Wenn Jahwä, der Gott Israels wieder der HERR ist, zu dem wir beten, können wir auch um Wasser bitten für die Pflanzen, die Tiere und für uns.

Das TIMING des Herrn und seines Propheten.- So geht die Geschichte Gottes mit seinem halsstarrigen Volk und uns, weil es immer auch die Geschichte des Christus ist, der das Wasser des Lebens umsonst i s t und das Brot des Lebens.

Nimm und lies!

Die Vorgeschichten zu dem Ereignis. Die Geschichte von den Raben und dem Bach und dann die Wanderung in der Hitze, damit eine Witwe mit ihrem Sohn nicht umkommt und Elia auch versort ist und sich vorbereiten kann auf die Auseinandersetzung.

Und lies selber den Schluß der Geschichte in den Kapiteln des 1. Königsbuches (17, 18 und 19). – Es gilt das gesprochene Wort.

Veröffentlicht von famwohlfarthtonlinede

Jahrgang 44 Lieblingsbeschäftigung:Schreiben und Predigen.Sehnsuchtsort Ostsee. Wohnort Berlin, Heimat Thüringen. Wenn Du mir schreiben willst, bitte über michael.wohlfarth@t-online.de; https://kaparkona.blog; michael-wohlfarth.jimdo.com; michaelwohlfarth.wordpress.com

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