Diese Woche zwischen dem 1. und dem 8. Mai im Jahr des HERRN 21 in 6 Strophen

1.

Stürmisches Wetter mit Regen wechseln sich ab mit stürmischem Wetter und leergefegtem blauen Himmel mit ein paar schneeweißen Wolken zum Schmuck, damit wir nicht vergessen, daß alles seine Schönheit hat und der Schöpfer nicht grollt zur ewigen Vernichtung durch Hagel, Schauer und Sintflut, wie berichtet.

Das Jahr ist naß und gut.

Der Wald erholt sich; es ist windig wie die trockenen Jahre zuvor, aber es regnet im Wechsel. Die Förster müßten sich in einer Reihe aufstellen und Gott loben und danken, daß ihre Bäume, – sogar in der Mark – , wieder etwas mitbekommen: den Regen-Segen.

In den Gottesdiensten müßten nicht nur Corona-Gedenk-Gebete die Agenda beherrschen, sondern das HALLELUJA wie in dem Mendelssohn-Oratorium:

Die Wolke am Ende des Horizontes. So singt es der Knabe. Im ELIAS

2.

Sie haben das Wetter nicht mehr vorkommen lassen. Das machen jetzt andere. Die Labore und Modellrechner. Die Vorhersager. Die Bibelfälscher und Gelehrten, die um den Thron herumstehen und glauben, die Welt zu lenken.

So viel zum Wetter. Der Durchschnitt eine Zeitlang in einer Region ist das Klima? So f r a g t n i c h t ein alter Mann mit einem Doktortitel, dem ich eigenartiger Weise mehr glaube, als den globalen Algorithmen.

Er antwortet.

Vielleicht ist das mein Problem.

3.

Die Steigerungsform von Lüge ist Notlüge, Lüge, Statistik. Ein Fluch, wer Falsches dabei denkt.

Wir haben jetzt schon die zukünftige Kanzlerin in der Tradition der Bilder.

Da kann sich keiner mehr wehren.

4.

Das mit den Wolken, Luft und Winden hat einen Nachteil am Stadtrand, wo die Stadt ihren Namen verliert. Du bist bequem und gehst an den Flüssen entlang, die Seen sind und hörst auf die Ruderschläge und vergißt den 1. Mai zu besingen. Den alten Kampf der Arbeiterklasse in einer Welt voller Ungerechtigkeiten.

Die Chöre.

Wo sind sie geblieben dieses Jahr?

Am Brandenburger Tor.

Die Gewerkschaft, die Trotzkisten, der Regierende. Sie werden schon mit Mundschutz und Megaphon das Ihre getan haben, denn er ist heilig, der Tag. Nicht einmal die Bäcker wagen es, ihre Knüppel, Schrippen zu verkaufen und das Mischbrot. Und Tausend andere.

Fahrrad-Laden: die Chance.

Geschlossen.

5.

Die Historie: Amerika, das Deutsche Reich, das 3., hat es eingeführt, den Tag der Arbeit zu feiern. Waren nicht alle begeistert? Die Sieger der Geschichte haben es fortgesetzt. Mit der Fahne ROT WIE BLUT – das Hakenkreuz herausgeschnitten. Jetzt feiern es die Berufenen und die, die nicht zu bequem waren an diesem Sonnabend nach Mitte zu fahren oder nach Kreuzberg.

Macht es gut Genossen. Erhöht die Gehälter und deckelt die Mieten.

Und dann noch die Gleichberechtigung der sexuellen Orintierungen.

Und die Gewalt?

6.

Ich wünsche alles Gute und ein gutes Gelingen! In Nah und Fern. Und meine Sehnsucht nach der Kleinstaaterei und Würsten mit Senf und dem Baum, um den sie tanzen, wächst von Nacht zu Nacht, Tag zu Tag, Woche zu Woche bis in den Sommer hinein.

Veröffentlicht von famwohlfarthtonlinede

Jahrgang 44 Lieblingsbeschäftigung:Schreiben und Predigen.Sehnsuchtsort Ostsee. Wohnort Berlin, Heimat Thüringen. Wenn Du mir schreiben willst, bitte über michael.wohlfarth@t-online.de; https://kaparkona.blog; michael-wohlfarth.jimdo.com; michaelwohlfarth.wordpress.com

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